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BERLIN
23 SEP—20 OCT

Grace Ndiritu

UK/KE

Becoming Plant: The Experience (2022)

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Ein-Kanal-Videoinstallation, Sound ● Dauer: 26’ ● Gemeinsam in Auftrag gegeben von Screen City Biennial, Rønnebæksholm, Onkruid Studio und f.eks.  ● Ort: Archenhold-Sternwarte, Konferenzraum, 1. Stock ● Grace Ndiritu, Becoming Plant: The Experience (2022). Videostandbild. Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin.

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Becoming Plant: The Experience (2022) basiert auf dem dokumentarischen Filmmaterial der Künstlerin, das in eine Filminstallation speziell für die Archenhold-Sternwarte in Berlin transformiert wurde. Begleitet von einem Soundscore von Jeff Mills, folgt das Werk einer Gruppe von sechs Tänzer*innen und einer Psychiaterin, die an einem therapeutischen kollektiven Experiment mit Psychedelika teilnehmen, bei dem sie temporär zusammen in einer ehemaligen Militärbasis leben. Während sie von dem Bewusstsein der Pflanzen und ihrer gegenseitigen Präsenz beeinflusst werden, performen sie eine Choreografie, bei der sie ihre nackten Körper aneinander und an den architektonischen Ruinen ausrichten.

Becoming Plant: The Experience ist die letzte Entwicklung von Ndiritus andauernder Suche danach, nicht-rationale Methodologien des Wissens und der Befragung neu in unsere Erfahrung von Kunstorten einzuführen, um deren vergessene „Heiligkeit“ zu reaktivieren. Diese Reise findet, nachdem sie mit Healing the Museum (2021) begonnen wurde, mit Becoming Plant: the Experience ihre Fortsetzung, mit dem Ziel neue und altertümliche Wege zu erforschen, psychedelische Pflanzen als Heilmethoden für psychische Erkrankungen wie Depressionen zu denken. Die Arbeit dient als Katalysator für die Diskussion weiterer sozialer und relationaler Fragen und als Sprungbrett zur Reflektion über Wissenschaft, Spiritualität, Psychiatrie, Heilung und mentale Gesundheit.

Grace Ndiritu

Grace Ndiritu ist eine britisch-kenianische Künstlerin, deren Werk darauf abzielt, unsere gegenwärtige Welt zu transformieren. Ihre Arbeiten, darunter The Ark: Center for Interdisciplinary Experimentation; das Mode- und Ökonomieprojekt COVERSLUT©; sowie ihre Performancekunst-Serie, Healing The Museum, wurden seit 2012 auf der ganzen Welt gezeigt. Zuletzt wurde ihr Kurzfilmdebut Black Beauty in die Auswahl mehrerer renommierter Filmfestivals aufgenommen, darunter die 72. Berlinale in der Sektion Forum (2022) und das 32. FIDMarseille (2021). Über Ndiritu erschienen Berichte im TIME Magazin, Phaidon’s The 21st Century Art Book, BOMB Magazin, Art Monthly und Elephant Magazine. Ihre Arbeit ist Teil der Kollektionen von Museen wie The Metropolitan Museum of Art (New York), The British Council und The Modern Art Museum (Warschau). Ihre Texte wurden publiziert in einem Band zur Kritischen Theorie von 2021, Dissent Without Modification (Bergen Kunsthall); mit der Whitechapel Gallery in deren Anthologie-Reihe Documents of Contemporary Art; in dem Animal Shelter Journal (Semiotext(e) & MIT Press); Metropolis M; und von der Oxford University Press.

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