OTHER
MINDS

BERLIN
23 SEP—20 OCT

ÜBER

Screen City Biennial (SCB) widmet sich dem erweiterten bewegten Bild im öffentlichen Raum und stellt Kunstwerke aus, die die Beziehung zwischen dem bewegten Bild, Klang, Technologie und urbaner Architektur erkunden.

Nachdem die ersten beiden Ausgaben in Stavanger (Norwegen) stattfanden, hat die SCB das Ziel 2022 die traditionelle Raum-Zeit-Struktur einer Biennale zu erweitern, indem sie ein Modell mit mehreren Standorten über zwei Städte, Berlin und Oslo, hinweg anbietet, das sich über einen verlängerten Zeitraum von 2022 bis 2023 erstreckt. Das erste Kapitel Other Minds hat sein Zentrum in der Archenhold-Sternwarte in Berlin, die das längste bewegliche Linsenteleskop der Erde beheimatet. Dieses optische Instrument wurde 1896 zum ersten Mal in Benutzung genommen und ist bis heute funktionsfähig. Andere Ausstellungsorte sind die Schering Stiftung und ein Netzwerk von Außenstandorten, die vom Pariser Platz ausgehen und die urbane Landschaft der Stadt miteinbeziehen.

Direktorin
Daniela Arriado

Kuratorinnen
Daniela Arriado and Vanina Saracino

Produktionsleiterin
Andrea Goetzke

Technische Betreuung
Noam Gorbat

Technische Beratung
Florian Köhler

Produktionsassistent
Diego Chiarelli

Visuelle Kommunikation und Design

Mote Studio Berlin

Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Yvonne von Duehren

Social Media
Simon Schwade and Diego Chiarelli

Ausstellung Vermittlung
Kirstine Elisa Kjeldsen, Elena García, Nahomi Wintana, Chyn Ilora, Marlene Rüb, Lisa Weber

 

Recherche und Redaktion
Vanina Saracino

Korrektorat
Suzanne Zuber

Übersetzung
Matthias Kählert

Leichte Sprache
Michele Scaccaglia

Performer*innen
Evgenia Chetvertkova, Franziska Gerth, Christine Sollie, Michiyasu Furutani



Screen City Biennial wird produziert von Art Republic Berlin-Oslo

KURATIERT VON

Daniela Arriado

Daniela Arriado ist eine chilenisch-norwegische Kuratorin und Produzentin. Sie erlangte einen MA in Kuratorischen Studien an der Fakultät für Bildende Kunst, Musik und Design der Universität Bergen. Arriado ist die Gründerin der Plattform Art Republic mit Sitz in Oslo und Berlin und die Produzentin von Screen City Biennal, Kunst-TV, Son-AR und mehreren öffentlichen Kunstaufträgen. Seit 2013 ist sie künstlerische Leiterin der Screen City Biennal und leitete vier Ausgaben, die eine lange Liste neuer Auftragsarbeiten, öffentlicher Vorträge und Gesprächsprogramme, Filmvorführungen und Online-Arbeiten umfassen.

Ihre kuratorische Forschung ist motiviert von der Erkundung aktueller sozialer, politischer und ökologischer Themen und ihre Projekte untersuchen häufig die Beziehung zwischen Bild, Ton und Architektur - mit dem Ziel, die Grenzen der filmischen Erfahrung zu erweitern. Aufgrund ihrer leidenschaftlichen Bemühungen, neue Talente zu fördern und etablierte Künstler zu ermutigen und weiterzuentwickeln, hat sie mehrere kulturübergreifende und interdisziplinäre Partnerschaften und Projekte in den nordischen Ländern, Lateinamerika und Europa initiiert. Darüber hinaus arbeitet Arriado als Beraterin für Künstlerstudios, Organisationen, Messen und Sammlungen mit Schwerpunkt auf zeitgenössischen bewegten Bildern.

Arriado ist Vorstandsmitglied der IKT - International Association of Curators of Contemporary Art und Mitglied der Norwegian Association of Curators.

Vanina Saracino

Vanina Saracino ist eine unabhängige Kuratorin, Autorin und Dozentin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Theorien und Kunstpraktiken, die explizit anthropozentrische und binäre Weltsichten aus einer ökologischen Perspektive hinterfragen, mit einem Schwerpunkt auf linsen- und zeitbasierten Kunstpraktiken. Derzeit lehrt sie am Institut für zeitbasierte Medien der Universität der Künste (UdK, Berlin) bei Prof. Nina Fischer, wo sie auch das Symposium „More-than-human perspectives and regenerative art practices towards climate justice“ in Zusammenarbeit mit dem Climate Crisis Thinking Network, University of Oxford (2022) moderierte und mitgestaltete.

Saracino hat die Gruppenausstellung Tiger in Space am Contemporary Art Museum of Estonia (mit Lea Vene und Marten Esko at EKKM, Tallinn, 2020) und die Screen City Biennial (mit Daniela Arriado) zum Thema Ecologies – lost, found and continued (2019) co-kuratiert und war Lektorin des SCB Journal, Vol. 2. Sie arbeitete zusammen mit dem Kumu Art Museum und EKKM (Tallinn, Estland), Teatrino di Palazzo Grassi (Venedig), TBA21 – Academy, Cinemateca Brasileira (São Paulo, BR), Cinemateca do MAM (Rio de Janeiro, BR), Palais de Tokyo (Paris), Salzburger Kunstverein (Österreich), The EYE Film Institute (Amsterdam, NL) und Centro Párraga (Murcia, SP), neben weiteren.

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